La Stoppa
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    La Stoppa

    Italien / Emilia-Romagna

    La Stoppa ist ein alteingesessenes Weingut, das vor über einem Jahrhundert gegründet wurde. Gelegen in Norditalien, in der Region Emilia-Romagna in Norditalien, erstrecken sich seine Weinberge entlang des Trebbiola-Tals, unweit des Flusses Trebbia in der Provinz Piacenza.

    Die Idee von Lokalität ist ein besonderer Aspekt in der Arbeit von La Stoppa. 

    Elena Pantaleoni, die zuvor einen Buchladen im nahegelegenen Piacenza betrieben hat, hat das Weingut Anfang der 90er von ihrem Vater geerbt, und fortan die Geschichte des traditionellen Weinguts weitergeschrieben. Angefangen hatte alles mit dem legendären Anwalt Ageno der mit seinem Geld und Ambitionen erfolgreich das Ziel verfolgte, Weine der Region Emilia Romagna bekannt zu machen. Nach Phylloxera sah es schlecht aus um den Weinbestand und er pflanzte neue Weinberge mit den Rebsorten, die zur damaligen Zeit Prestige versprachen, das waren französische Rebsorten aus dem Burgund und Bordeaux. Die lokalen Trauben sah man eher als guten simplen Tischwein für die Region, nur Barolo hatte bereits einen internationalen Stellenwert, heute ist die Aufmerksamkeit zum Glück bereits etwas demokratischer verteilt. Elenas Vater hat diese Faszination für französische Weine geteilt und ein « Pinot de la Stoppa » war nicht unüblich. 

    Elena sieht das aus einer anderen Perspektive. Auch wenn sie versuchte, das Beste aus den fremden Trauben herauszuholen, die Qualität kam dem Ideal nicht gleich, das Klima, der Boden, es war einfach nicht stimmig. Sie gab die internationalen Rebsorten nach und nach auf  und pflanzte zusammen mit Giulio Armani nach und nach mehr der autochthonen Rebsorten, wie Malvasia, Trebbiano, Barbera und Bornardo. Damit standen sie an der Spitze einer neuen Bewegung und immer mehr Winzer*innen der Region investierten in die lokalen Rebsorten. Ihnen lag es am Herzen, die Welt ihrer Wurzeln mit den Weinen widerzuspiegeln. 

    Elena ist sich des Privilegs bewusst, lange im Business zu sein und sie nutzt dieses, um die Weine genau dann auf den Markt zu bringen, wenn sich Harmonie in der Flasche eingestellt hat. Das verlangt ein großes Maß an Disziplin und Organisation gegenüber der Lagerung, Produktion und Liquidität. Sie folgt keinen Trends und der Term Naturwein ist ihr kein Zweck, auch wenn ihre Weine deren Prinzipien entsprechen. Sie möchte ihre Arbeit nicht in einem Term festgehalten sehen. Sie macht Wein, der ihren Ideen gerecht wird, ohne Kompromisse.